In der Nase am Anfang noch etwas verhalten. Dann klare Aromen von Cassis und roten Beeren. Zudem eine Spur Zedernholz.
Am Gaumen zunächst kräftige Tannine, die auf ein langes Lagerpotential schließen lassen. Auch die frische Säure, die sehr gut eingebunden ist, lässt Rückschlüsse zu. Die Aromen sind am Anfang etwas verhalten, aber auch am Gaumen öffnen sie sich in Verbindung mit Luft zu einer wahren Pracht. Deutlich schmecken wir Cassis heraus. Begeistert sind wir von dem feinen Holzaroma des Seismic, welches perfekt eingebunden ist. Der lange Nachhall lässt Großes vermuten.
70% Cabernet Sauvignon 18% Merlot
7% Petit Verdot
5% Malbec
ab 6 Flaschen je 24,41 €
(Preis pro Liter: 32,55 €)
ab 12 Flaschen je 23,85 €
(Preis pro Liter: 31,80 €)
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Bewertungen
Gesamtbewertung: (4.33 von 5)
Kundenbewertung:
Sehr lecker - Cabernet Cuvee vom Feinsten5.00von 5 Von wegen Pomerol ... das ist Pauillac und sollte mal als Pirat in eine Bordeaux-blindverkostung eingeschmuggelt werden!!
Bewertung
:
5
Ben | Frankfurt | 17.02.2012 | Saronsberg Seismic 2004
Wunderbar!4.00von 5 Okay, die Erwartungen waren hoch, nachdem Herr Stoll diesen Wein als einen seiner Favoriten genannt hatte. Aber sie wurden erfüllt! Zwar noch nicht ganz am ersten Tag, als sich der...
Die Geschichte von Saronsberg ist durchtränkt mit historischen Ereignissen. Als der Bau eines neuen Kellers anstand, lebte das Vergangene natürlich wieder auf. Doch anstatt sich in Pläne eines Rekonstruktion des holländisch geprägten Kapstils zu vertiefen, entwarfen die Eigner einen modernen Bau samt wundervollem Panoramablick und platzierten ihn in Nachbarschaft zu sieben majestätischen Eichen. Vom Probierraum aus ergibt sich Einblick in die Kellerei. Getrennt werden die Räume nur durch Glas. Im Herzen der Produktionsstätte stoßen wir auf eine aparte Mischung. Da ist einerseits die hypermoderne Weinherstellung mit zahlreichen Edelstahltanks sowie die dazu erforderliche Technik. Andererseits blicken wir in den traditionellen Holzfasskeller, der so gern als Zeichen höchster Weinkultur abfotografiert wird. "Vermutlich gäbe es leichtere Wege, Wein zu produzieren, aber sicher keinen besseren", kommentiert Weinmacher Dewaldt Heyns diese Entscheidung für eine zweigleisige Lösung. Die Lage des Weinguts ist natürlich traumhaft. Aber das allein gab damals nicht den Ausschlag für die Besiedelung und Bewirtschaftung des Landes. Das Terroir ist recht vielfältig. Auf engstem Raum herrschen verschiedene Mikroklimas, die der Weinmacher ausnutzt, um einzigartige, deutlich aufs Terroir bezogene Weine hervorzubringen. Der Boden im Talgrund und auf den Hängen besteht hauptsächlich aus Schiefer mit Phylliten (Urtonschiefer). Sie sind praktisch überall anzutreffen. Abgerundete Kiesel und andere Steine, die vom Wasser Milliarden Jahre transportiert wurden, finden sich entlang der alten Flussterrassen. Während Hänge, die sich seit dem Präkambium gen Osten erstrecken, geprägt sind durch Vorkommen von rötlichem bis gelbem Lehm. Zusätzlich bewässert werden muss selten, da die Reben Stress durch Wasserentzug gewöhnt sind. Sie prägen kleinere Beeren aus, die hoch konzentrierte Aromen enthalten. Alle Weinberge wurden zugeschnitten zu Blöcken, die jeweils etwa einen Hektar umfassen. Jeder Block wird für sich gehegt und überwacht. Durchschnittlich ergibt jeder einen Ertrag von 5 Tonnen. Um ein Maximum an Aroma und Saftgewinnung zu erreichen sowie die Erträge zu stabilisieren, praktiziert Saronsberg "green harvesting".